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Zu zehnt trafen wir uns am 19. Juni 2010 mit Julia Mehr und Martin Knoll vom Schulungsteam im Laurentiushaus in Bobingen zu einer Erlebnispädagogikschulung. Teilnehmer waren Mitglieder, in erster Linie Gruppenleiter, der Kolpingfamilie Bobingen.
Für Erlebnispädagogik sind Handlungsorientierung, Ganzheitlichkeit, Gruppenorientierung und Herausforderung entscheidend, sonst würden sich die Spiele ja nicht von einem normalen Brettspiel unterscheiden. Ganzheitlich beispielsweise bedeutet, dass der ganze Körper bei den Spielen mitbeinbezogen wird. Dies war der erste der zwei Theorieblöcke, den wir am Samstag im Rahmen des Erlebnispädagogikseminars lernten. Außer Theorie machten wir hauptsächlich Spiele, in denen wir dann ganzheitlich gefordert wurden. Bei einigen Spielen ging es um die Orientierung. So mussten wir zum Beispiel an einem gespannten Seil blind den Weg durch den Kolpingjugendraum suchen oder im Freien einen versteckten Gegenstand wiederfinden. Als Team wurden wir beim Eisschollenspiel, beim heißen Draht, den wir alle überwinden mussten und bei diversen anderen Spielen gefordert. Seinen Höhepunkt erreichte der Tag beim Mittagessen, als erst unsere Hände und dann wir alle miteinander zusammengebunden wurden. Wir bekamen den Auftrag so zusammengeknüpft Würstchen zu kochen, den Tisch decken und zu essen.
Besonders viel Spaß hatten wir beim Seilspringen, weshalb wir dies zum Abschluss noch einmal machten. Wie man sieht war es ein erfolgreicher Tag, an dem wir gemeinsam viel Spaß hatten.
Franziska Zwikirsch
05.07.2010
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