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KF Krumbach: Pfarrgemeinderat St. Michael Krumbach durch Kolpingwerk bei Reflexion begleitet

Starke Pfarrei mit engagierten Ehrenamtlichen

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Auch in der Pfarrei St. Michael in Krumbach wurde im März der neue Pfarrgemeinderat gewählt. Bei einer der ersten Sitzungen war die Idee entstanden, über neue Ideen und Anregungen für die Arbeit zu erhalten. So wurden vier Vertreterinnen und Vertreter aus dem Kolpingwerk eingeladen, um Kleingruppen bei der Pfarrgemeinderatssitzung am Abend des 29. Juni 2010 in Krumbach zu moderieren. Der Pfarrgemeinderat hatte sich vier Themen vorgenommen: Jugend, Familie, Senioren und Randgruppen.

Jugend sucht Vernetzung

Kolping-Jugendreferentin Sabine Hauser machte mit den Teilnehmern ihrer Kleingruppe eine Analyse über das bestehende. Mit Pfadfindern, Ministranten, KSJ (Katholische Studierende Jugend) und vielen weiteren Angeboten ist in Krumbach schon einiges geboten. Festgestellt wurde, dass eine Vernetzung, ein Austausch und eine gegenseitige Unterstützung fehlen. So soll künftig eine Art Leiterrunde installiert werden.

Randgruppen in die Mitte holen

Mit dem Krumbacher Kolpingvorsitzenden Ralf Grothe beschäftigte sich eine zweite Gruppe mit der Frage, wie die Pfarrei mit Randgruppen umgehen kann. Zuerst wurde über eine Definition von Randgruppen nachgedacht und verschiedene Randgruppen gesammelt. Dabei war Grothe wichtig, dass jemand die Personen durch sein Denken und Handeln an den Rand stellt. Diesen Spiegel sich vorzuheben, sei auch für jeden von uns wichtig, meinte Ralf Grothe. Konkret wurde der Gedanke aufgegriffen, am Heiligabend ein Angebot zur gemeinsamen Feier von Weihnachten für Einsame anzubieten.

Heimat für Familien

Mit Diözesansekretär Johann Michael Geisenfelder sammelten die Pfarrgemeinderäte der Untergruppe Familienarbeit alles, was in diesem Bereich bereits in Krumbach angeboten wird. Dabei kam eine stattliche Liste an Dingen zusammen, die den drei Grunddiensten der Kirche zugeordnet wurden. Beim Ziel der Familienarbeit in der Pfarrei waren sich die Teilenehmer ziemlich einig: Familien sollen die Pfarrei als Heimat erleben, damit die Kirche von Krumbach jung bleibt und der Glaube weitergetragen wird. Weitere Impulse für die Arbeit wurden z.B. mit Vater-Kind-Angeboten gegeben. Festgestellt wurde auch, dass in der Öffentlichkeitsarbeit das Bild der Pfarrei als eines Ortes, an dem sich Familien wohl fühlen, weitergegeben werden soll. Zudem sei es ein Ziel, zwischen den Familien, die zu Veranstaltungen kommen, Beziehungen aufzubauen.

Bunter Garten Seniorenarbeit

Waltraud und Werner Stricker aus Günzburg pflanzten mit den Interessierten an Seniorenarbeit einen bunten Garten. Blühende Blumen symbolisierten dabei die bestehenden Angebote der Seniorenarbeit in der Pfarrei, Samentütchen die Visionen und Ideen und als Kompost wurde alles das bezeichnet, was abgestorben ist, oder nicht weitergeführt werden sollte. Dabei gaben das Ehepaar Stricker eine Vielfalt von Anregungen an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiter. "Uns raucht der Kopf, vor lauter guter Ideen", stellte eine Teilnehmerin am Ende fest.

Dank an die Gäste

Christine Littmann, die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, bedankte sich im Anschluss bei den Gästen und brachte ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass die Ideen und Anregungen als Samen Früchte tragen.

30.06.2010





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