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Praktikum von Steffi Ritter im Diözesanbüro

Was machen die da eigentlich bei Kolping in Augsburg?

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Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, machte ich ein zweiwöchiges Praktikum im Diözesanverband Augsburg. Zu allererst wurden mir die verschiedenen Einrichtungen im Kolpingzentrum gezeigt, wobei mir schnell klar wurde, dass hier viel mehr passiert, als ich mir zuvor gedacht hatte.

Neben den zahlreichen Terminen, bei denen ich den Diözesansekretär Johann-Michael Geisenfelder begleiten durfte, habe ich auch bei der Kolpingjugend vorbeigeschaut und bin dort gleich miteingebunden worden.

Sabine Hauser ist als Jugendreferentin beinahe täglich im Büro, ihr durfte ich oft helfen. Zum Beispiel bei der Gestaltung des neuen Newsletters oder bei der Organisation der Jugendbegegnung in Indien. Diese wird eigentlich vom Arbeitskreis Internationales gestaltet, doch die Jugendreferentin übernimmt als Hauptamtliche viele Aufgaben, um die Ehrenamtlichen zu entlasten. Sabine betont nämlich immer, dass wir das im Ehrenamt machen und daher auch mal Nein sagen können, wenn wir für die vorgesehene Aufgabe keine Zeit haben. Mir haben die Arbeit und die Leute im AK Internationales gleich so gut gefallen, dass ich von nun einfach mit dabei bin - wie man auch auf dem Bild sehen kann.

Bei den Begegnungen in den verschiedenen Treffen, wurde mir schnell klar, dass Ehrenamt verbindet und dass Kolping verbindet. Durch das gängige „bei Kolping sagt man Du“, war auch die anfängliche Befangenheit beim Kontakt mit dem Bundesvorstand schnell überwunden.

Dieser Blick über den Tellerrand hinaus, über den Rahmen meiner Kolpingsfamilie in Nördlingen, war für mich wirklich spannend. Bei Gesprächen in der „Kaffeeküche“ kommen einen die besten Ideen und auch sonst wird das leibliche Wohl bei Kolping groß geschrieben. Bei jedem Treffen, egal ob Vorstand oder Arbeitskreis, es gab immer was zu Essen. ;-) Dadurch konnte jeder gleich besser mitdenken und man unterhält sich auch privat, bevor man zur Tagesordnung übergeht, was natürlich echt super für die Gemeinschaft ist.

Also, lasst euch nicht abschrecken von der Arbeit im Diözesanverband, die Leute sind echt nett und nehmen einen super auf!

Steffi Ritter

16.08.2010

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