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KF Schrobenhausen: Spende aus Osterkerzenaktion für kranke Kinder

Kolping-Kerzen für elisa

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„Auch wenn es nur ein kleiner Betrag ist, wissen wir doch, dass er gut angelegt ist“, weiß Brigitte Behrendt. Zusammen mit Barbara Fieger, Mitglied des Leitungsteams der Kolpingfamilie Schrobenhausen, überreichte sie einen Spendenscheck in Höhe von 450 € an Renate Fabritius-Glaßner, die Geschäftsführerin von elisa e. V., dem Verein zur Familiennachsorge für schwerst-, chronisch- und krebskranke Kinder in Neuburg. Die Summe stammt aus dem Erlös der Osterkerzenaktion 2010 von Kolpingfamilie und Stadtpfarrei.

„Für Sie ist es ein kleiner Betrag, für uns bedeutet es, dass die Nachsorge eines schwerstkranken Kindes für mindestens 3 Monate sichergestellt ist.“ Renate Fabritius-Glaßner weiß, wovon sie spricht. 2000 gründete sie zusammen mit anderen Krankenhausmitarbeitern einen Verein, der sich um chronisch-, schwerstkranke und sterbende Kinder sowie den Familien kümmert. Heute ist sie Geschäftsführerin von elisa e.V. in Neuburg.

In 2009 erblickten in Deutschland ca. 650.000 Neugeborene das Licht der Welt, 97% davon gesund. Die restlichen 3% lernen bereits bei der Geburt die Schattenseiten des Lebens kennen. „Teilweise sind die Kinder schwer pflegebedürftig und brauchen spezielle Betreuung. Eltern und Familien sind den speziellen Anforderungen in den wenigsten Fällen gewachsen und werden bis an ihre psychischen und körperlichen Grenzen hinaus gefordert.“

Vor einer kleinen Schar von Zuhörern des offenen Frauentreffs der Kolpingfamilie berichtet sie anhand von realen Fällen aus der täglichen Arbeit von elisa. Fälle, die unter die Haut gehen, die Diagnosen wie Mukoviszidose, Frühgeburtlichkeit oder Krebs ein Gesicht geben. Fälle, die aber auch Mut machen und zeigen, dass sich der Einsatz lohnt, wenn man in die strahlenden Augen eines Kindes blickt. „Es relativiert sich wirklich vieles,“ so Fabritius-Glaßner weiter, „eine Fünf in Mathe ist plötzlich nicht mehr so wichtig.“

Zum Bild: Einen Scheck für elisa über 450,-- € erhielt Renate Fabritius-Glaßner (links) aus den Händen der Kolpingfamilie Schrobenhausen, vertreten durch Barbara Fieger (mitte) und Brigitte Behrendt (rechts).

Stefan Mayer


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