Kolpingsfamilie Göggingen diskutiert über Künstliche Intelligenz

Ein großes Thema – ein voller Saal

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20.01.2026



Der Gemeindesaal der Erlöserkirche in Göggingen war 16. Januar 2026 bis auf den letzten Platz besetzt, als die Kolpingsfamilie Göggingen zu einer Diskussion über Chancen, Risiken und ethische Fragen der KI eingeladen hat. Spannenden Perspektiven zum Thema „Technik trifft Ethik“ gab es von Weihbischof DDr. Anton Losinger, Bischofsvikar für Bioethik und Sozialpolitik, und Prof. Dr. Gordon Rohrmair, Präsident der Technischen Hochschule Augsburg.

Prof. Rohrmair ordnete die technologischen Entwicklungen ein und betonte, wie Innovation Wohlstand sichern und Bildung verändern können. Weihbischof Dr. Losinger zeigte auf, dass KI in Bereichen wie dem autonomen Fahren oder der Biotechnologie große Potenziale, aber auch tiefgreifende moralische Dilemmata mit sich bringt. Technik und Ethik müssten „Schritt halten“, war sein Plädoyer.

Oberbürgermeisterin Eva Weber betonte in ihrem Grußwort mit Blick auf das KI-Produktionsnetzwerk und Investitionen von rund 400 Mio. Euro die zentrale Rolle der Digitalisierung für Augsburg.

Stadtrat Matthias Fink, Vorsitzender vom Augsburg International e.V., verwies auf die Chancen digitaler Technologien für Teilhabe und internationale Zusammenarbeit.

Frank Pintsch, Digitalisierungsreferent der Stadt Augsburg und Vorsitzender der Kolpingsfamilie Göggingen, moderierte die Diskussion und hob hervor, wie KI Beteiligung und Zugänglichkeit fördern kann – wenn wir sie bewusst gestalten.

Die Veranstaltung wurde als Ort des Dialogs zwischen Wissenschaft, Kirche, Politik, Stadt und Gesellschaft gemeinsam von der Kolpingsfamilie Göggingen und Augsburg International e.V. durchgeführt.

Fazit für die Veranstalter: Künstliche Intelligenz ist nicht nur eine technische, sondern eine gesellschaftliche und ethische Gestaltungsaufgabe – und Augsburg zeigt, wie dieser Dialog gelingen kann.

20.01.2026
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