Emmauswanderung und Oarwoageln
Traditionell am Ostermontag traf sich die Kolpingsfamilie Mering zur Emmauswanderung- dieses Jahr am 06.04.2026 vor Ort in Mering, wo sich die Teilnehmenden auf den Weg zu mehreren Kreuzen und u.a. zur Samerkapelle machten. Bei der letzten Station am Brückenmarterl am Badanger gab es ein generationsübergreifendes Event- das sogenannte Oarwoagln.
Man traf sich zunächst, zu Beginn der Emmauswanderung, zur Besichtigung des Kreuzes an der Leonhardskapelle – der Zugang zur Kapelle war wegen eines Problems mit dem Schloss leider nicht möglich und muss auf nächstes Jahr verschoben werden - danach ging es weiter zum Sommerkeller. Alfons Magg wusste dank der Informationen der Feldkreuzfreunde, die ihm Christine Rauner zur Verfügung gestellt hatte, zu jedem Kreuz den Hintergrund zu berichten, gefolgt von einer kurzen Andacht. Das nächste Kreuz war am Hohlweg beim alten Forsthaus und über das Kreuz am Fuße des Theresienklosters ging es zur Samerkapelle. Dort konnte der Innenraum besichtigt werden und bei der letzten Station, dem Brückenmarterl am Badanger wurden die Emmauswanderer von den jungen Familien empfangen, die bereits mit dem Aufbau zum Oarwoagln zugange waren.
In insgesamt 14 Teams traten die verschiedenen Familien oder Senioren-SpielerInnen-Vereinigungen gegeneinander an, mit dem eigenen Ei, das eine Rollbahn aus zwei Rechen hinabkullerte, möglichst ein anderes Ei anzuditschen, damit dieses dann den Besitzer wechselt. Gewonnen hat, wer am Schluss die meisten Eier sein Eigen nennen konnte – etwas auffällig, dass fast alle Sieger aus der gleichen (Groß)Familie stammen.
Diese neue Tradition, von unserer Leiterin für die Jungen Familien Julia Bolling eingeführt, erfreut sich bei jeder Generation großer Beliebtheit und ist wieder ein Event mehr, das Jung und Alt so wunderbar vereint: der jüngste Teilnehmer mit nicht mal einem Jahr war genauso dabei wie unsere Senioren jenseits der 80 sowie das gesamte Mittelfeld dazwischen.
Nach der großen Anstrengung und Anspannung ging es zum Jugendheim, wo bei bestem Wetter im Innenhof die Eier von mitgebrachter Brotzeit ergänzt wurden.
Unser Dank geht an Alfons Magg, und Julia Bolling mit Familie für die Organisation.


