Gelassen in stürmischen Zeiten
Unter dem Motto „Furchtlos – gelassen in stürmischen Zeiten“ erlebten rund 50 Frauen von 13.-15.3.2026 ein Wochenende im Kolping-Allgäuhaus voller Mutimpulse, Leichtigkeit und Begegnung. Der Einstieg war spielerisch: Zu einem Gruselsoundtrack bildeten sich immer neue Dreiergruppen, die sich über humorvolle Fragen über spannende bzw. furchteinflößende Situationen austauschten.
Eine kleine Märchenstunde eröffnete den inhaltlichen Einstieg. Bei gedimmtem Licht wurde das Märchen „Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“ vorgetragen. Herausgearbeitet wurde im Anschluss die sinnvolle Funktion von Angst und die lähmenden Momente der Ohnmacht. Ein Text zum Mut von Pipi Langstrumpf und ein gemeinsam eingeübter Segenstanz schlossen den ersten Tag ab.
Am nächsten Morgen ging es darum, ängstliche Gefühle besser zu verstehen. Wie zeigen sich diese? Was macht die Zeiten gerade so stürmisch? Das Modell der VUCA-Welt gab Impulse und Erkärungsansätze. Im anschließenden „Zirkeltraining gegen die Angst“ lernten die Teilnehmerinnen praktische Methoden wie Atem- und Klopftechniken, Body-to-Brain-Übungen, Achtsamkeitsimpulse, therapeutisches Stricken und eine Mutmach-Playlist kennen. Alles Hilfsmittel, um aktiv zu werden gegen Beklemmungsgefühle und aufkommende Angst.
Der Nachmittag bot kreative Workshops: Dankbarkeitstagebücher gestalten, progressive Muskelentspannung üben, Perlenarmbänder knüpfen, Singen und Tanzen gegen die Angst, Mut entdecken beim Hantieren mit Feuer, sowie das Malen und der Austausch über persönliche Kraftquellen. Ein klangvoller Gottesdienst in der Hauskapelle sorgte für das seelische Wohlbefinden.
Der Abend stand unter dem Motto „Mach dich locker“ und brachte mit Spielen, Line Dance und viel Gelächter neue Leichtigkeit. Eine Poi- und Feuershow mit bestens gelauntem Publikum sorgte für beeindruckende Momente.
Am Sonntag rückten die „stürmischen Zeiten“ früher und heute noch einmal in den Mittelpunkt – samt der Frage, wie Menschen innerlich Halt finden können. Eine Mutaktion, bei der die Teilnehmerinnen blind rennen konnten bzw. auf eine Wand von Armen zuliefen, wurde zu einem eindrucksvollen Symbol für den Mut, der in uns allen steckt. Die Abschlussrunde mit persönlichen „Leuchtturm-Momenten“ zeigte, dass das Wochenende ein voller Erfolg war, vielen Mut schenkt und im Alltag weiterträgt.








