Eindrucksvolle Marienverehrung

Maria in den Ähren

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10.05.2018

Die Maiandacht des Bezirksverbandes Mittel-Donau (die Kolpingsfamilien Wertingen, Lauingen, Syrgenstein, Gundelfingen, Höchstädt und Dillingen) fand in diesem Jahr am 8. Mai 2018 in Wertingen statt. Gestaltet wurde die gottesdienstliche Feier von der Kolpingsfamilie Wertingen.

Die Kolpingfamilie Wertingen hatte eingeladen und die benachbarten Kolpingsfamilien des Bezirk Mittel-Donau kamen mit ihren Abordnungen zum Treffpunkt an der Wertinger Stadtpfarrkirche. Mit dabei war auch der Bezirksvorsitzende Gebhard Hummel aus Lauingen. Die Banner wehten im Wind und der eine oder andere Zuschauer reihte sich in den kleinen aber feinen Kirchenzug ein. Singend und betend zogen die Gläubigen zur Kapelle „Maria in den Ähren“.

Mit Präses Stadtpfarrer Rupert Ostermayer erlebten die Gläubigen eine eindrucksvolle Marienverehrung. Passende Lieder waren zusammen mit Gebeten, Fürbitten und Marienanrufen, sowie dem Evangelium von einem Team sorgfältig ausgewählt. Die Gottesmutter war spürbar und sichtbar am Marienaltar zugegen. Mit dem wohl bekanntesten Marien-Lied „Segne, du Maria“ endete die diesjährige Bezirks-Maiandacht der Kolpingfamilien. Traditionell gab es nach der Bezirksmaiandacht eine Brotzeit. Diesmal „Kolpingschnitzel“ im Pfarrheim.

Die Marienkapelle wurde zur Erinnerung an das Marianische Jahr 1954 erbaut. Im Vorraum ist ein Marienmonogramm, das in einem Ährennimbus die Umschrift „Maria in den Ähren“ trägt. Im Innerraum steht ein Altartisch aus Stein. Die Marienfigur wurde 1954 von dem Künstler Hans Richter aus Berchtesgaden gefertigt. Präses Ostermeier schildert die Namensgebung so, dass die Kapelle frei in einem Getreidefeld und auf einer Anhöhe erbaut wurde. Inzwischen ist sie ringsherum in der Ortsbebauung integriert.

Konrad Friedrich, Gebhard Hummel
10.05.2018
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