Diözesanvorstand tagt im Kolpinghaus in Lauingen

Erbe und Auftrag

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04.03.2026

Eugen Schirm, der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Lauingen, konnte am 28. Februar 2026 die Mitglieder des Diözesanvorstandes des Kolpingwerkes im Bistum Augsburg zu ihrer Klausur begrüßen. Diözesanvorsitzender Robert Hitzelberger freute sich, dass im Rahmen der wechselnden Sitzungsorte jetzt Lauingen an der Reihe war. Neben den inhaltlichen Themen und Entscheidungen stand auch die Begegnung mit Vorstandsmitgliedern und eine Besichtigung des Kolpinghauses auf dem Programm.

Ruth und Ulrich Seybold berichteten den ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern von der Arbeit der Kolpingsfamilie Lauingen mit ihren rund 300 Mitgliedern. Besonders erfreut berichteten sie über einige neue und aktive Mitglieder in der Kolpingjugend. Alfred Kapschak, der viele Jahrzehnte als Hausschatzmeister dem Vorstand der Kolpingsfamilie angehörte, führte den Diözesanvorstand durch das Kolpinghaus. Das historische Gebäude in der Herzog-Georg-Straße 56 in Lauingen stammt laut Bayerischer Denkmalliste aus dem Jahr 1610 und wird als ehemaliges Gasthaus des St.-Agnes-Klosters bezeichnet. 1929 hat Maria Mayer, deren Andenken die Kolpingsfamilie in hohen Ehren hält, dem Katholischen Gesellenverein, wie die Kolpingsfamilie damals hieß, das Haus als Unterkunft für wandernde Handwerksgesellen vermacht. Seit einer grundlegenden Sanierung und Erweiterung in den 1990ger Jahren wurde das Kolpinghaus laufend in Schuss gehalten, 2013 mit einem barrierefreien Zugang erschlossen und um eine barrierefreie Toilette ergänzt. Dass es sich im Kolpinghaus gut tagen lässt, haben die Vorstandsmitglieder selbst erfahren. Bei der Besichtigung des Klosterkellers konnten sie erleben, wie sich im Haus auch schöne Feiern organisieren lassen, da gerade ein Mieter eine Familienfeier vorbereitete und dekorierte.

Seit Mai vergangenen Jahres ist der Vorstand der Kolpingsfamilie neu gewählt. Der Wahl ist ein Prozess „Begleitung und Beratung von Kolpingsfamilien“ (BuB) vorausgegangen, den Herbert Hiemer aus Oberstdorf und Daniel Hitzelberger aus Bobingen moderierten.

Bei der Sitzung des Diözesanvorstandes nahm die Vorbereitung der Diözesanversammlung am 25. April 2026 in Augsburg breiten Raum ein. Die Mitglieder des Diözesanvorstandes beschlossen einen Antrag zur Satzungsänderung und einen Antrag für ein Institutionelles Schutzkonzept. Sie beschäftigte sich aber auch, wie die Änderungen in der Satzung nach dem Beschluss umgesetzt werden können. Darüber hinaus konnte der Vorstand auch zwei Neumitglieder aufnehmen, die Verantwortlichenkonferenz im Januar reflektieren und sowohl über die Bewerbung der Kolping-Landeswallfahrt am 3. Oktober 2026 nach Freising als auch der Aktion zum Jubiläumsjahr 2027 „175 gute Taten“ sprechen.

04.03.2026
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Personen auf dem Bild rund um die Statue, die Adolph Kolping zeigt und vom Lauinger Künstler Jürgen Lenzer für den Platz am Kolpinghaus in Lauingen im Jahr des 200. Geburtstages von Adolph Kolping 2013 geschaffen wurde, von links: Kolping-Diözesanvorsitzender Robert Hitzelberger (Bobingen), Geschäftsführer Heinrich Lang (Augsburg), Ruth und Ulrich Sybold (Lauingen), Franz Nusser (Buchloe), Vera Heinz (Neusäß), Jakob Kehrle (Höchstädt), Bildungsreferentin Sabine Liebermann (Augsburg), Kolping-Diözesanpräses Wolfgang Kretschmer (Augsburg), stellv. Kolping-Diözesanvorsitzende Ulrike Marcher (Wiggensbach), Jugendreferent Christian Michl (Augsburg), Herbert Hiemer (Oberstdorf), Alfred Kapschak (Lauingen)