Augsburger Kolpingmitglieder bei erster Kolping-Friedenswanderung im Osten Deutschlands

Einheit in Vielfalt

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09.08.2018


















Ca. 310 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Ländern Schweiz, Österreich, Deutschland, Südtirol, Litauen, Rumänien, Luxemburg, Slowenien und Tschechien waren vom 2. bis 5. August 2018 zur 51. Internationalen Kolping-Friedenswanderung nach Schirgiswalde gekommen. Die erste Friedenswanderung im Osten Deutschlands stieß auf sehr große Resonanz. Fünf Teilnehmer aus den Kolpingsfamilien Lindau und Kellmünz waren ebenso wie Ottmar Dillenburg, der Generalpräses von Kolping International, der Einladung der Kolpingsfamilie Schirgiswalde gefolgt und erlebten eine wunderbare Friedenswanderung unter dem Motto „Einheit in Vielfalt“.

„Wir wurden sehr herzlich von den Schirgiswaldern begrüßt“, berichtet Robert Klauser, ein langjähriger Friedenswanderer und Diözesanvorstandsmitglied aus Augsburg. Nach der Anmeldung und dem Bezug der Hotels und Quartiere trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Eröffnungsgottesdienst in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Schirgiswalde. 32 Kolpingbanner und -Fahnen zogen in die bis auf den letzten Platz gefüllte Kirche ein. „Es war schon ein erhebendes Gefühl eine solch große Anzahl von Bannern und Fahnen zu sehen“, schwärmt Klauser. Prediger war der Präses der Region-Ost im Kolpingwerk, Pfarrer Dr. Wolfgang Kresak. Der Chor der Kirchengemeinde Schirgiswalde umrahmte den Gottesdienst musikalisch.

Nach einem stärkenden Abendessen in der Körsehalle begrüßten Michael Harig, der Landrat des Landkreises Bauzen und Schirmherr der Veranstaltung, und Sven Gabriel, der Bürgermeister der Stadt Schirgiswalde, die Friedenswanderer. Der Festvortrag von Dr. Peter-Paul-Straube, Leiter des Bistumsbildungshauses in Schmochtitz, griff das Motto der diesjährigen Friedenswanderung „Einheit in Vielfalt“ auf.

Gut gerüstet mit Wanderverpflegung und einem kurzen Morgenlob ging es am Freitag, 3. August, zum ersten Tag der Wanderung. Ca. 12 km legten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund um Schrigiswalde zurück. Die Mittagspause in der Scheune am See in Sohland und viel zum Trinken waren bei den hoch sommerlichen Temperaturen von über 35 Grad wohltuend. Der Oberlausitzer Abend in der Körsehalle spiegelte die Schönheit und den Charakter der Gegend wieder.

Am Samstag, dem 2. Wandertag, war die Strecke nur 8 km lang. Es ging von Schrigiswalde nach Crostau und zurück. Am Nachmittag war noch Zeit für eine Stadtführung. Gleichzeitig wurde zur Erinnerung an die Friedenswanderung ein Ginkobaum gepflanzt. Festprediger beim Abschlussgottesdienst in der Pfarrkirche von Schirgiswalde war Generalpräses Ottmar Dillenburg. Präses Dillenburg brachte seine Hoffnung auf das Fortbestehen der Friedenswanderungen zum Ausdruck. Der solidarische Gedanke der Friedenswanderung kam mit der Kollekte im Abschlussgottesdienst zum Tragen. Es wird ein Projekt des tschechischen Regionalcaritasverbandes in Šluknov (Schluckenau) unterstützt. Anschließend ging es wieder zur Körsehalle zum Abendessen und zum Festabend mit Schrigiswalder Blasmusik, Ehrungen und die Bannerübergabe an die neuen Ausrichter der 52. Friedenswanderung 2019. Es wurden wieder fleißige Friedenswanderer geehrt, auch der „Urwanderer“ Paul Schwarze, der bis jetzt auf jeder Friedenswanderung mit dabei war.

Am Sonntag hieß es dann wieder Abschied nehmen. „Zu schnell waren die wundervollen Tage vergangen“, sagt Robert Klauser. Ein großer Teil der Wanderer besuchte die Stadt Bautzen und dort das ehemalige Stasigefängnis. „Schön war es, wieder bei der Friedenswanderung dabei zu sein und mit zu wandern“, ist das Resümee von Robert Klauser und vielen anderen Teilnehmern an der 51. Friedenswanderung.

Die Ausrichter der Friedenswanderung 2019 sind die Kolpingfreunde aus Luxemburg von der Koipingsfamilie Vianden. Unter dem Motto „Frieden entdecken“  wird vom 2. bis 5. Mai 2019 in Luxemburg gewandert. Bereits jetzt kann man sich über die Homepage www.friedenswanderung2019.lu anmelden.

Robert Klauser
09.08.2018
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