Handyaktion

Warum alte Handys sammeln?

Mehr als 200 Millionen ausgedienter Handys liegen ungenutzt in deutschen Schubladen. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitcom (2021) hervor. In den Geräten verbergen sich rund 6000 Kilogramm Gold sowie weitere wertvolle Rohstoffe. Der geschätzte Wert der verschwendeten Ressourcen wird auf mehr als 250 Millionen Euro geschätzt.

Mit der Wiederverwendung oder dem Recycling von alten Handys, Smartphones oder Tablets kann

· Elektroschrott vermieden

· Ressourcen geschont

· Menschenrechtsverletzungen verhindert werden, um nur drei Beispiele anzuführen.

Wer ist Träger der Aktion?

Seit 2018 ruft das päpstliche Missionswerk missio und das Kolpingwerk Deutschland in Kooperation zu Handyspenden auf. Als Partner steht ihnen das für die Verwertung zertifizierte Unternehmen „Mobile-Box“ zur Seite. Wiederverwendung steht vor dem Recycling.

Was passiert nach der Spende?

Durch die Zusammenarbeit mit Mobile-Box wird die Rücknahme rechtlich ermöglicht.

Kann das Mobiltelefon oder Tablet wiederverwendet werden, gelangt es direkt in den Shop, um dort einen neuen Besitzer zu finden. Dafür erhält Kolping 2,00 Euro.

Ist das Altgerät nicht mehr für den Gebrauch bestimmt, wird es in Sekundär-Rohstoffe zerlegt. Für jedes recycelte Handy erhält Kolping eine Vergütung von 0,40 Euro.

Datenschutz: Bei der Wiederverwendung des Handys werden alle persönlichen Daten mittels herstellereigener Verfahren gelöscht. Beim Recycling werden die Handys und damit alle Daten physisch zerstört.

Was passiert mit den Erlösen?

Die Erlöse werden zwischen Kolping und missio aufgeteilt. Kolping nutzt die Erlöse, um ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welcher Zusammenhang zwischen unserem westlichen Lebensstils und den Fluchtbewegungen weltweit besteht. Dies geschieht z.B. mit der Erstellung von Bildungsmaterialien für den Unterricht, politischen Stellungnahmen (siehe Links rechts) etc.

Eine erschreckende Zahl macht deutlich, wie wichtig, diese Aufklärungsarbeit ist: Seit dem Jahr 2010 hat sich die Zahl der Flüchtenden auf 82,4 Millionen mehr als verdoppelt (UNHCR, Ende 2020).

 

Sammelstellen für Altgeräte (Handys, Smartphones und Tablets)

Augsburg Stadt und Umland

Standort Stadtgebiet

PLZ

Stadtteil

Kolpinghaus Augsburg Diözesanbüro, Jesuitengasse 8

86152

Innenstadt

2er Bistro, Frauentorstr. 29

86152

Innenstadt

Bäckerei/Konditorei  Mück, Kolbergstr. 14

86167

Lechhausen

Bäckerei/Konditorei  Mück, Zietenstr.

86167

Lechhausen

REWE Markt Bernd Stummer, Neuburger Str. 176

86167

Lechhausen

 

 

 

Standort Landkreis

 

 

Katholisches Pfarramt, Schulstr. 1

86368

Gersthofen

Evangelisches Pfarramt, Ludwig-Hermann-Str. 25

86368

Gersthofen

Ballon-Museum Gersthofen, Bahnhofstr. 12

86368

Gersthofen

Vitalba - italienischer Modefriseur, Bahnhofstr. 32

86368

Gersthofen

Rathaus Gersthofen, Rathausplatz 1

86368

Gersthofen

Anna-Pröll-Schule Gersthofen, Theresienstr. 12

86368

Gersthofen

Die Sammelstellen sind zu den jeweils üblichen Öffnungszeiten erreichbar.

In Stadt und Land Augsburg übernimmt die Koordination der Aktion das

 

Kolpingwerk Bezirksverband Augsburg

E-Mail: vorstand@kolping-bezirk-augsburg.de

Internet: www.kolping-bezirk-augsburg.de

Weitere Kolpingsfamilien im Diözesanverband unterstützen die Aktion

Kaufbeuren

Sammelstellen in

  • Kaufbeuren
  • Neugablonz
  • Obergeuren
  • Kleinkemnat
  • Mauerstetten
  • Biessenhofen

Adressen der jeweiligen Annahmestellen sind zu finden unter www.spendedeinalteshandy.de

Scheidegg

Pfarrbücherei

Schrobenhausen

jeden ersten Samstag im Monat von 9 bis 13 Uhr parallel zu Altpapier und Altkleiderabgabe

Abgabestelle in meiner Nähe

Suche hier auf einer Übersichtskarte nach der nächsten Handy-Abgabestelle in deiner Nähe

Beteiligung an der Aktion

Es gibt mehrere Möglichkeiten, sich unterschiedlich intensiv an der Handy-Spendenaktion zu beteiligen. Jeder Baustein ist ein wichtiger Schritt in eine bessere Zukunft.

 

Baustein 1: Sammelbox aufstellen

Geeignete Plätze für eine Sammelbox müssen gut überlegt werden. Datenschutz und Diebstahl sind zwei Gründe, weshalb die Box nicht unbeaufsichtigt stehen darf.

 

Baustein 2: Darf's a bissal mehr sein?

Wieso?, weshalb?, warum? können Fragen sein, die ich mir stelle, wenn ich mein Altgerät spende. Um diese Fragen zu beantworten bietet es sich an, begleitend zur Aktion z.B. Vorträge, Filmgespräche oder Gruppenstunden zur Thematik zu gestalten

 

Baustein 3: Tue Gutes und rede darüber

Je mehr Sammelboxen es gibt, umso mehr Ausmerksamkeit bekommt die Aktion. Werden zusätzlich Presseartikel in der Tageszeitung dazu veröffentlicht und auf die Sammelstellen aufmerksam gemacht, umso mehr Handys landen in den Boxen.

  • Stadt Augsburg
  • Bistum Augsburg - Fachbereich "Kirche und Umwelt"
  • Pfarreiengemeinschaft Oberhausen-Bärenkeller
  • Kolpingsfamilie Augsburg Zentral
  • Kolpingsfamilie Lechhausen
  • Kolpingsfamilie Ulrich und Afra
  • Kolpingsfamilie Pfersee
  • Kolpingsfamilie St. Max
  • Kolpingsfamilie Göggingen