Diözesane Eröffnung der Misereor-Fastenaktion

Gemeinsam * Global * Gerecht

Seit über 30 Jahren veranstalten die Verbände der Diözese Augsburg jeweils am zweiten Sonntag in der Österlichen Bußzeit/Fastenzeit zusammen mit einer Pfarreiengemeinschaft und mit der Abteilung Weltkirche des Bistums eine diözesane Eröffnungsfeier der Misereor-Fastenaktion. 2027 hat Kolping die Federführung bei der Vorbereitung und Durchführung. Die Misereor-Eröffnung wird in Höchstädt stattfinden.

Termin

21.02.27 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Ort

Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt
Marktplatz
89420 Höchstädt
Wo ist das?zur Website

Veranstalter

Katholischen Verbände im Bistum, Abteilung Weltkirche und eine Pfarreiengemeinschaft im Bistum

Zielgruppe

Alle

Eröffnungsgottesdienst

Der Eröffnungsgottesdienst findet um 10 Uhr in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Höchstädt an der Donau statt. 

Misereor

Die deutschen Bischöfe haben im Jahre 1958 das Bischöfliche Werk "gegen Hunger und Krankheit in der Welt" mit dem Namen Misereor geschaffen. Das Bischöfliche Werk Misereor  steht als zentrale Einrichtung der Katholischen Kirche in der Bundesrepublik Deutschland für die Entwicklungszusammenarbeit unter der Leitung und Verantwortung der Deutschen Bischofskonferenz. Nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe unterstützte Misereor seit seiner Gründung ca. 112.000 Projekte in Asien, Afrika, Ozeanien und Lateinamerika. Das Ziel Misereors ist es, den Ärmsten der Armen zu helfen und gemeinsam mit einheimischen Partnern Menschen jedes Glaubens, jeder Kultur und jeder Hautfarbe zu unterstützen. Jedes Jahr werden etwa 6000 Projektanfragen an die Organisation gestellt. Die jährliche Aktion in der Fastenzeit soll den römisch-katholischen Pfarrgemeinden die Lebenswelt von Menschen nahebringen, die unter Armut und Ungerechtigkeit leiden.

Leitwort

Das Leitwort der Fastenaktion 2027 lautet: „Am Anfang steht Mut!“ mit dem Partnerland Burundi. Jeder neue Weg beginnt mit einem ersten Schritt ins Ungewisse. Es braucht Mut, diesen zu gehen.

Hungertuch

Die Misereor-Hungertücher sind seit mehr als 50 Jahren zentraler Bestandteil der Fastenaktionen. Alle zwei Jahre gestaltet eine Künstlerin oder ein Künstler das aktuelle Hungertuch. Das erste Hungertuch von Jyoti Sahis mit dem Titel „Christus im Lebensbaum – Hoffnung für alle“ wurde 1976 zur Misereor-Fastenaktion vorgestellt. Gemeinden und Schulen verwenden das Bild, um sich in der Fastenzeit und darüber hinaus mit drängenden Themen der sozialen Gerechtigkeit auseinander zu setzen.

Misereor hat mit den Fastentüchern eine alte Tradition aufgegriffen. Um das Jahr 1000 gibt es die ersten Nachweise, dass in der Fastenzeit in manchen Kirchen bildliche Darstellungen Jesu, in der Regel das Kruzifix, durch ein Hungertuch (auch Fastentuch) verhüllt wurden. Auf dem Tuch waren in Malerei, Patchwork, Stickerei oder Filettechnik Szenen aus dem Leben Jesu Christi, aus der Heilsgeschichte oder Leben der Heiligen gezeigt.

Im Juni wurde nun das neue Hungertuch für die Jahre 2027 und 2028 veröffentlich. Gestaltet wurde es vom aus London stammenden Künstler Bruce Clarke mit dem Titel "Wege ins Ungewisse". Es soll ein Zeichen der Hoffnung in Zeiten gesellschaflicher und politischer Unsicherheit setzen. Clarke will damit unter anderem die Relevanz und Tragfähigkeit menschlicher Beziehungen aufzeigen.

 

Bild: Peter Weidemann; In: Pfarrbriefservice.de

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