Wenn man Freud und Leid miteinander teilt, wächst man zusammen.

Materialien
Der Weltgebetstag wird 2025 von Kolpingeschwistern in Myanmar vorbereitet. Informationen zum Land und Kolpingwerk im jeweiligen Land, liturgische Hilfen und landestypische Rezepte stehen in der Regel ab August im Download zur Verfügung und können auf www.kolping.net abgerufen oder auch per Post bestellt werden.
Kolping Myanmar
Kolping Myanmar wurde am 18. Dezember 2005 in der Diözese Pyay in der Pfarrei Thandwe gegründet und später im Jahr 2011 als Nationalverband registriert. Kolping gibt es in 5 Diözesen mit 1.155 Mitgliedern (959 Frauen und 196 Männer) in 68 Kolpingsfamilien. Der Hauptsitz befindet sich in der Stadt Taunggyi, der Hauptstadt des Staates Shan in Myanmar.
Schätzungsweise 80 % der Mitglieder von Kolping Myanmar leben auf dem Land, 20 % in städtischen Gebieten. Die Mehrheit von ihnen gehört zur wirtschaftlich benachteiligten Bevölkerung, die über unzureichende Ressourcen, Lebenskompetenzen und Bildung verfügt. In den ländlichen Gebieten sind die meisten Mitglieder Kleinbauern, deren Haupteinnahmequelle die Landwirtschaft und Viehzucht ist. Die kleinbäuerliche Landwirtschaft ist gekennzeichnet durch kleine Felder, geringe Produktivität sowie eine Produktion für den Eigenbedarf mit nur geringen Bareinnahmen und wenigen oder gar keinen Rücklagen für Krisenfälle oder Investitionen.
Durch die Verbesserung der Lebensbedingungen sowie durch harte Arbeit und Selbstständigkeit will Kolping Myanmar Chancen für ein besseres Leben schaffen. Das Spar- und Kreditprogramm ermöglicht Kolpingmitgliedern Zugang zu erschwinglichen Krediten zum Betrieb ihrer Unternehmen. Mit dem Aufbau technischer Kapazitäten für Landwirte und benachteiligte Jugendliche werden Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt. So werden die Produktivität gesteigert und die Beschäftigungssituation verbessert. Die Bereitstellung hochwertiger landwirtschaftlicher Betriebsmittel und tierischer Erzeugnisse sowie bewährter landwirtschaftlicher Verfahren führen zu besseren Erträgen, mehr Ernährungssicherheit, höheren Haushaltseinkommen und mehr Wohlstand.
"Wenn man Freud und Leid miteinander teilt,
wächst man zusammen."
Adolph Kolping