#WirBleibenZuhause - und sind dennoch (gedanklich) unterwegs!

Da aufgrund der Corona-Pandemie unsere Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist, lädt das Kolpingwerk Diözesanverband Augsburg zu einem virtuellen Sonntagsausflug zu Kapellen, Gipfel- und Feldkreuzen, Kirchen mit Kolping-Reliquien... ein.

Gipfelkreuz auf dem Seelekopf von der Kolpingsfamilie Oberstaufen

Bergmesse auf dem Seelekopf
Mit Dr. Netzer, dem kürzlich verstorbenen Präses der Kolpingsfamilie
2017 Bergmesse mit Diözesanpräses Zeller
Alle Generationen sind dabei
Ermutigende Worte von Präses Zeller
Kolpingsfamilie gestaltet Gottesdienst mit

Das Gipfelkreuz auf dem Seelekopf (1.663 m) wurde von der Kolpingsfamilie Oberstaufen im Jahre 1926 errichtet. Auszüge aus der Predigt von Präses und Kaplan Joseph Hofer bei der Bergmesse am 13. August 1926 gab das Kolpingblatt wieder: „Die Berge predigen uns von Gott dem Schöpfer, der die Berge emporsteigen, die Täler und Abgründe gegründet. Sie legen Zeugnis ab seiner Allmacht, offenbaren seine Schönheit und Herrlichkeit. Sie sind Denkmäler seiner Ewigkeit. Doch wie unwandelbar sie auch scheinen, sie sind der Veränderung unterworfen und werden vergehen, ihr Schöpfer aber bleibt ewig.“

Seit 1926 wird auf dem Gipfel des Seelekopfes jährlich am letzten Augustsonntag eine Bergmesse abgehalten, die von der Oberstaufener Kolpingfamilie organisiert wird. Dabei wird der Gefallenen aus den beiden Weltkriegen aus der Gemeinde Oberstaufen gedacht. Die Kolping-Freunde treffen sich nach der Bergmesse meist im Staufner Haus zu einer Stärkung.

Seit 1986 steht auf dem Gipfel ein Kreuz aus Stahl, verziert mit Schmuckelementen, das von Adelbert Burk aus Neu-Ulm geschaffen wurde.

Aus dem Evangelium vom 6. Sonntag der Osterzeit (17. Mai 2020)

"In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten.

Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt.

Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird.

Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, ich komme zu euch.

Nur noch kurze Zeit und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, weil ich lebe und auch ihr leben werdet.

An jenem Tag werdet ihr erkennen: Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir und ich bin in euch.

Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren."

Vollständiger Text Evangelium (Johannes 14, 15–21) unter: www.die-bibel.de
Texte des Sonntags im Schott-Messbuch auf: www.erzabtei-beuron.de

Aus meinem Tourtagebuch

Gerade jetzt in der der Corona-Pandemie spüren wir, was es heißt Verbote, Beschränkungen, Absperrungen und Grenzen einzuhalten. Tausende Menschen haben am vergangenen Wochenende in Stuttgart, München und Berlin gegen Einschränkungen demonstriert. Die Gründe der Demonstranten waren vielfältig. Sie fühlen sich in ihrer Persönlichkeit beschnitten. Richtet man den Blick auf den Einzelnen, mag das zutreffen. Doch geht es nicht in diesem Fall eher um Solidarität und das Gemeinwohl aller? Recht und Pflicht sind untrennbar miteinander verbunden. Auf der einen Seite ist es gut und wichtig, sich persönlich zu Wort zu melden, aber die Liebe zum Nächsten darf dabei nicht in den Hintergrund rücken.  

So ist es auch, wenn Jesus uns im heutigen Evangelium sagt „Wer meine Gebote hält, liebt mich“. Denn die zehn Gebote sind nicht nur Pflicht. Sie sind der Schlüssel zu einem erfüllten Leben, der Schlüssel zu Gott. Und er verspricht uns, dass er bei uns ist, auch wenn wir ihn nicht sehen – vertrauen wir darauf!

Franz Nusser, Diözesanbeauftragter "Gesellschaft im Wandel"

Eintrag ins Gipfelbuch

Jesu Christus, DU bist die Liebe und in der Liebe verbindest DU dich mit uns. Danke, dass DU mich liebst, auch wenn ich das manchmal vergesse und nicht glauben kann. Danke, dass DU mir beistehst, auch wenn ich auf Distanz gehe und mein „Ding“ mache. Danke für alle Liebe, die ich erfahren darf.

Diözesanpräses Wolfgang Kretschmer

Musiktipp: I möchte mi nur bedanken (Tiroler Musikanten)

"Ich meine,... das öffentliche Leben hätte nie nötiger gehabt, auf die Predigt des göttlichen Evangeliums zu hören, als in unseren Tagen."

Adolph Kolping
 

Für jede Sonntagstour gibt es ein Kreuzworträtsel. Aus den eingesendeten Lösungen wird ein kleiner Gewinn (z.B. Buch) verlost.

Einsendeschluss: 15.06.2020

Hier gehts zum Sonntags-Kreuzworträtsel

Wer sehen will, wo das Kreuz steht, sich mit dem Finger auf der Karte auf den Weg machen möchte, kann hier dem Link folgen oder die GPS-Daten verwenden: 47° 29′ 25.41″ N, 10° 3′ 35.85″ E