Kolpingsfamilie Höchstädt auf Pilgerreise nach Rom

Papst Leo XIV. zum Greifen nah

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14.10.2026


32 Kolpingmitglieder aus Höchstädt machten sich per Flugzeug bzw. Bahn vom 8. bis 12. September 2026 zu einer Pilgerreise nach Rom auf. Natürlich mit fachkundigen Erklärungen vom Romexperten Alois Zeller, dem ehemaligen Kolping-Diözesanpräses Alois Zeller, der in Höchstädt aufgewachsen ist.

Erste Eindrücke

Das Hotel lag nur 10 Gehminuten vom Petersdom entfernt. Deshalb wurde die Gelegenheit genutzt und als erstes die Kuppel des Petersdoms bestiegen. Bei schönstem Wetter und klarer Sicht genoss man den immer wieder tollen Ausblick. Anschließend noch ein wenig Beine vertreten und danach ging es zum Abendessen in das Ristorante La Vittoria.

Bei Papst Leo

Am Mittwoch stand die Papstaudienz an. Früh ging es los, um gute Plätze zu bekommen, was auch geklappt hat. Kurz vor 10:00 Uhr fuhr Papst Leo XIV. direkt an den Höchstädtern vorbei. Als die Pilgergruppe „Kolpingsfamilie, Mariä Himmelfahrt, Höchstädt“ begrüßt wurde, war der Jubel groß und durch die Kolpingfahne und die orangen Tücher überall sichtbar.

Bei der Besichtigung der Altstadt stand zunächst der Trevi Brunnen auf dem Programm. Dort befand sich zur gleichen Zeit eine Kolpinggruppe aus Südafrika. Nach einem gemeinsamen Foto ging es weiter zur Spanischen Treppe. Da bot es sich an, nochmal von der Kolpinggruppe ein gemeinsames Erinnerungsfoto zu machen. Danach besichtigte ein Teil der Gruppe das Pantheon. Gegen Ende des interessanten Tages ging es zur Piazza Navona und nebenbei war der Besuch der einen oder anderen Kirche am Wegesrand (es gibt ja nur ca. 1000 Kirchen in Rom) möglich.

Zum Abendessen ging es wieder in das Ristorante La Vittoria, das idealerweise auf dem Nachhauseweg lag. In einem Park in der Nähe des Hotels bei Wein und guten Gesprächen klang der Abend aus.

Kein Faden trocken

Am Donnerstag war der Besuch der Vatikanischen Museen mit Sixtinischer Kapelle und zuvor der Besuch der Vatikanischen Gärten angesagt. Leider begann es schon nach kurzer Zeit zu regnen, das erste Mal seit Juni, meinte die Gästeführerin. Ein heftiges Gewitter zog über Rom, selbst Schirm und Regencape waren nutzlos. Die Vatikanischen Gärten waren es trotz allem Wert, auch wenn kein Faden trocken blieb. Im Museum und der Sixtinische Kapelle wurden alle wieder trocken. Mit dem Linienbus ging es zur Basilika „Santa Maria Maggiore“, wo alle mit Louis (Alois Zeller) eine Messe in einer Seitenkapelle feierten. Da es immer noch in Strömen regnete, schlug Louis vor, das Paradiesgärtchen in der Basilika Santa Prassede zu besichtigen. Beim Abendessen im Restaurant „Romulus und Remus“ trockneten die Klamotten und es ging per Bus zurück ins Hotel.

Nicht nur ein Geheimtipp von Louis

Am Freitag war der Petersdom das Ziel. Da es die Audio-Geräte erst ab 09:30 Uhr gab, war eine gute Stunde Zeit, in aller Ruhe den Petersdom anzuschauen. Das war ein tolles Erlebnis, da höchstens 100 bis 150 Besucher da waren. Anschließend erklärte Louis in gewohnter Manier und mit toller Fachkenntnis den Petersdom samt Krypta. Danach ging es zur Domitilla-Katakomben, wo nach der Führung durch die Katakomben ein Abschlussgottesdienst stattfand. Vorbei am Kolosseum und entlang des antiken Roms machte sich die Gruppe auf den Weg zur Basilika Santa Maria in Aracoeli (Geheimtipp von Louis). Dort besuchten sie das Santo Bambino, eine mit Votivgaben geschmückte Holzfigur des Jesuskindes aus dem 15. Jahrhundert. Abendessen war in Trastevere, bevor man erschöpft den Heimweg antrat und die Jugend noch die Stadt unsicher machte.

Zwei Basiliken auf einen Streich

Nachdem die Koffer gepackt waren, standen am Samstag als letzte Programmpunkte die Besichtigungen der Basilika St. Paul vor den Mauern und der Erzbasilika San Giovanni in Laterano an, denn die Bischofskirche ist auf jeden Fall ein Highlight von Rom. Nach einer nervenaufreibenden Rückfahrt mit dem Bus zum Hotel ging es mit Taxis zum Flughafen und zurück in die Heimat.

„Diese Pilgerreise wird allen noch lange in Erinnerung bleiben. Louis hat mit seinem phänomenalen Wissen und seiner mitreißenden und unkomplizierten Art alle begeistert. Ein herzliches Danke an Alois Zeller sowie an den Vorsitzenden, Karlheinz Hitzler für die Vorbereitung, Planung und Durchführung der Reise“, sagen die Teilnehmenden zum Abschluss.

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