Kolpingsfamilie Wertingen auf historischem Streifzug durch Höchstädt

Auf den Spuren der Geschichte

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29.09.2026

Eine Zeitreise durch die Jahrhunderte erlebten zahlreiche interessierte Mitglieder der Kolpingsfamilie Wertingen am 27. September 2026 bei einer Stadtführung durch die nordschwäbische Donaustadt. Unter fachkundiger Leitung erfuhren die Teilnehmenden viel Wissenswertes über die bewegte Vergangenheit Höchstädts – von der Stauferzeit bis hin zur berühmten Schlacht von 1704.

Der rund zweistündige Rundgang startete im imposanten Innenhof von Schloss Höchstädt. Im Schloss selbst konnten einige Räume besichtigt werden. Das prachtvolle Spätrenaissance-Bauwerk diente als perfekte Kulisse, um in die Gründungs- und Herrschaftsgeschichte der Region einzutauchen.

Vom Schlosshof aus führte der Weg die Gruppe weiter über den Traubenberg, den Oberen Weberberg und den historischen Judenberg. An den verschiedenen Stationen zeigte die Stadtführerin auf, wie stark die historische Bausubstanz das Stadtbild bis heute prägt. Ein zentraler Höhepunkt der Führung war der Besuch der gotischen Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt am neugestalteten Marktplatz.

Entlang der Herzogin-Anna-Straße ging es schließlich mit vielen neuen Eindrücken und Anekdoten im Gepäck zurück zum Ausgangspunkt am Schloss. Die Teilnehmerenden nutzten die Gelegenheit auch, um Fragen zu stellen



Die Zweite Schlacht bei Höchstädt (engl. Battle of Blenheim) war die erste bedeutende Kampfhandlung im Spanischen Erbfolgekrieg. Ein alliiertes Heer aus Kaiserlichen und Reichsarmee unter Prinz Eugen von Savoyen sowie englischen Truppen unter John Churchill, 1. Duke of Marlborough besiegte am 13. August 1704 eine vereinte französisch-bayerische Streitmacht unter dem Marschall Tallard und Kurfürst Maximilian II. Emanuel so entscheidend, dass deren drohender Marsch auf Wien verhindert und Frankreich in die Defensive gezwungen wurde. (Quelle: Wikipedia)

Konrad Friedrich
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