Kolpingsfamilie Wiggensbach – Kolping Uganda – Kolpingsfamilie Mering

Brunnen für Uganda – Ein Besuch vor Ort

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21.09.2026

Robert Saumweber, Fred Wakisa und Marcus Marcher im Nationalbüro in Hoima


Marcus Marcher pflanzt einen Baum für die Kolpingsfamilie Wiggensbach


Robert Saumweber pflanzt einen Baum für die Kolpingsfamilie Mering


Marcus Marcher übergibt die von Fred Wakisa geschenkten Taschen an Rebecca Harbauer (Vorsitzende Kolpingsfamilie Wiggensbach)

Im August 2026 besuchten Marcus Marcher aus der Kolpingsfamilie Wiggensbach und Robert Saumweber im Auftrag des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e.V. (bbw) mehrere Schulen in Uganda. Beide engagieren sich ehrenamtlich für den Verein vet4africa, eine gemeinnützige Organisation, die Wissen über Photovoltaik-Technologie an Lehrkräfte in verschiedenen afrikanischen Ländern vermittelt.

Ulrike Marcher, die Frau von Marcus und stellvertretende Kolping-Diözesanvorsitzende wurde über einen Artikel der Kolpingsfamilie Mering im Newsletter aufmerksam. Dort wird über ein Projekt der Kolpingsfamilie zu einem Brunnenbau in Uganda berichtet. Sie leitete den von Sandra Magg aus Mering verfassten Bericht an ihren schon in Uganda weilenden Mann weiter. Da Robert Saumweber ursprünglich ebenfalls aus Mering stammt, nahm er Kontakt zu Sandra Magg auf. So kam der Kontakt zu Fred Wakisa zustande, dem Geschäftsführer von Kolping Uganda.

Passenderweise stand für die beiden Lehrkräfte eine dreitägige Schulung am St. Simon Institute in Hoima auf dem Reiseplan. Gleich nach dem ersten Schulungstag trafen sie sich mit Fred Wakisa im Kolping Hotel in Hoima zu einem äußerst bereichernden Gespräch. Fred Wakisa bot spontan an, auf der Rückreise der beiden nach Entebbe einen Zwischenstopp in Katulikire zu organisieren.

Dort war am 10. Juli 2026 ein Brunnen fertiggestellt worden, der durch die von der Kolpingsfamilie Mering gesammelten Spenden finanziert werden konnte. Die beiden Lehrer hatten die Gelegenheit, die neue Brunnenanlage zu besichtigen und mit der Dorfgemeinschaft zusammenzukommen. Als besondere Ehre durften sie vor Ort Avocado-Bäume pflanzen, die den Bewohnern künftig Schatten spenden sollen, während sie am Brunnen warten.

Dank der Spende und des neuen Brunnens hat sich die Lebensqualität im Dorf spürbar verbessert: Die Menschen haben nun Zugang zu sauberem Trinkwasser und sind nicht mehr auf verschmutzte Wassertümpel angewiesen. Zudem verkürzen sich die Wege zur Wasserholstelle erheblich. Schon jetzt zeigt sich ein deutlicher Rückgang der Erkrankungen in der Bevölkerung durch die Nutzung des saubereren Wassers.

Die beiden Ugandareisenden danken den Spendern sowie Kolping International für die Umsetzung dieses wertvollen Projekts. Ebenso danken sie den aktiven Kolpingmitgliedern in Mering, Würzburg und Wiggensbach für die Vermittlung der Kontakte, die diesen Besuch vor Ort erst möglich gemacht haben.

Robert Saumweber
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Mit einer Spendenaktion hat die Kolpingsfamilie Mering den Bau von fünf Trinkwasserbrunnen in Uganda ermöglicht. Insgesamt kamen seit dem Start des Projekts im September 2024 über 17.000 Euro zusammen. Rund 4.500 Menschen profitieren nun von einem sicheren Zugang zu sauberem Wasser.