Teilnehmende aus Augsburg feiern 30 Jahre Kolping Hotel in Alsópáhok

Ungarn entdecken, Partnerschaft erleben

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17.10.2026

Willkommen im Hotel in Alsópáhok


Bobo freut sich über die Geburtstagstorte


Gottesdienst mit Erzbischof Udvardy


Festveranstaltung im Bobo-Fun-Park


Diözesanvorstandsmitglieder in der Fotobox


Geburtsort des hl. Martin in Szombathely


Kathedrale in Szombathely


Romanische Geschlechterkirche in Ják


Benediktinerabtei in Tihány


In der Klosterkirche in Tihány


Denkmal von König Andreas I. und Königin Anastasia von Kiew


In Veszprém


Evangelische Kirche in Siofok


Besuch in Fenyves


Dank an Frau Horváth


Am Thermalsee von Hévíz


Magdalena Kirche in Egregy


Gemütlicher Ausklang im Weinkeller in Egregy

Eine sechstägige Reise führte eine Gruppe mit 30 Personen von Kolping in der Diözese Augsburg vom 9. bis 14. Oktober 2026 nach Ungarn. Im Mittelpunkt standen das 30-jährige Jubiläum des Kolping Hotels Spa & Family Resort in Alsópáhok sowie die Begegnung mit Geschichte, Kultur und Glauben des Landes.

Geschichte und Kolping

Bereits auf der Anreise mit dem Bus erhielten die Teilnehmenden durch Reiseleiter Erwin Fath Einblicke in die bewegte Geschichte Ungarns und die Entwicklung von Kolping im Land. Besonders beeindruckte die Erinnerung daran, dass die Wiedergründung von Kolping in Ungarn nach dem Ende des Kommunismus maßgeblich durch die Unterstützung aus Augsburg begleitet wurde.

Jubiläum als Höhepunkt

Höhepunkt der Reise war die Teilnahme an den Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen des Kolping Hotels in Alsópáhok. Das Hotel gilt als ein bedeutendes Sozial- und Familienprojekt von Kolping in Ungarn und Kolping in der Diözese Augsburg. Beim Jubiläumsgottesdienst und Festakt wurde die Entwicklung des Vier-Sterne-Superior Hotels gewürdigt, das heute zahlreiche Familien und Gäste aus dem In- und Ausland beherbergt. Auch langjährige Mitarbeitende sowie die beiden Geschäftsführer Caba Baldauf und Werner Moritz, die das Projekt seit Anfang begleitet haben, wurden ausgezeichnet. Die Festmesse mit Erzbischof Dr. György Udvardy und die Begegnungen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kirche, Politik und von Kolping – angeführt von der ungarischen Parlamentspräsidentin Ágnes Forsthoffer – unterstrichen die Bedeutung des Jubiläums. Auch der Augsburger Bischof Dr. Bertram Meier wandte sich in einem Grußwort an die versammelte Festgemeinde.

Geschichte, Kultur, Natur...

An den folgenden Tagen erkundete die Reisegruppe zahlreiche kulturelle und geistliche Sehenswürdigkeiten Westungarns. In Sümeg beeindruckten die Wallfahrtskirche mit ihrer Pietà sowie der historische Bischofspalast. In Szombathely, dem Geburtsort des heiligen Martin von Tours, hielt die Gruppe eine Andacht am Martin-Denkmal und besuchte die Kathedrale Mariä Heimsuchung. Weitere Stationen waren die berühmte romanische Kirche von Ják, die Benediktinerabtei von Tihany auf der Halbinsel am Plattensee sowie die historische Bischofsstadt Veszprém.

Auch die landschaftlichen Schönheiten Ungarns kamen nicht zu kurz. Die Fahrt entlang des Balaton führte durch das Naturschutzgebiet am Nordufer und die Bakonyer Berge. Am Südufer besuchte die Gruppe die außergewöhnliche evangelische Kirche von Siófok sowie das Kolping-Ferienhaus in Balatonfenyves, das bis heute ein wichtiger Ort für ungarische Kolpingfamilien ist. Dort berichtete Erwin Fath von der Geschichte der Kolpingarbeit während der kommunistischen Zeit und Gyuláné Horváth, die langjährige Betreuerin der Anlage, führt durch die Häuser.

Die geistliche Leiterin des Kolping-Diözesanverbandes Sabine Eltschkner und der Augsburger Kolping-Bezirkspräses Diakon Ludwig Drexel bereicherten die Reise spirituell durch Morgenandachten, Gebete und Impulse.

Geselliger Abend zum Abschluss

Den Abschluss der Reise bildete ein geselliger Abend in den Weinbergen von Hévíz-Egregy. Bei regionalen Spezialitäten und ungarischem Wein blickten die Teilnehmenden auf ereignisreiche Tage zurück. „Geistliche Impulse, gemeinsame Gottesdienste und viele persönliche Begegnungen machten die Reise zu einer wertvollen Erfahrung der internationalen Kolpinggemeinschaft und der deutsch-ungarischen Freundschaft“, sagt die stellvertretende Kolping-Diözesanvorsitzende Ulrike Marcher rückblickend.

Fotos: Ulrike Marcher, Ernst Eltschkner, Gottfried Mair
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