Zusammen Wachsen
Die Dankwallfahrt des fusionierten Kolping-Diözesanverbandes Dresden-Meißen/Görlitz am 30. August 2026 nach Rosenthal stand unter dem Motto „Zusammen Wachsen“. Als Hauptzelebranten standen die beiden Diözesanbischöfe Heinrich Timmerevers (Dresden-Meißen) und Wolfgang Ipolt (Görlitz) der Eucharistiefeier vor. Zum Abschluss, des auf mehrere Jahre angelegten Fusionsprozesses der Kolping-Diözesanverbände Dresden-Meißen und Görlitz stand die Segnung des neuen Diözesanbanners und des Banners der Kolpingjugend.
Am Beginn des feierlichen Wallfahrtsgottesdienstes zogen 33 Kolpingbanner in die Kirche ein. Neben den örtlichen Kolpingsfamilien konnte Diözesanvorsitzende Maria Rädler (Kolpingsfamilie Cottbus) auch die Diözesanverbände Berlin, Hildesheim und Augsburg, sowie den Bundesverband Kolping Deutschland mit Bannerabordnungen begrüßen.
Der Görlitzer Oberhirte Ipolt verband die Sonntagslesungen mit Kolpingzitaten und formulierte daraus in seiner Predigt aktuelle Herausforderungen für Kolping: Verwurzelung im christlichen Glauben, klare Stellungnahme zu gesellschaftlichen Themen und die Ausrichtung an der Botschaft Jesu.
Bereits am Morgen pilgerte eine Gruppe zu Fuß von Piskowitz (Pěskecy) aus nach Rosenthal. Eine Statio aller Wallfahrer*innen an der Marienglocke auf der Wallfahrtswiese, gestaltet von Martina Rentsch, der geistlichen Leiterin des fusionierten Diözesanverbandes aus der Kolpingsfamilie Hoyerswerda, war der gemeinsame Startpunkt für den Wallfahrtstag.
Nach der Messfeier trafen sich alle zum Mittagessen im Zelt und zum Rahmenprogramm. Eine Wallfahrtsstunde, die der neue Diözesanpräses Markus Johannes Scholz (Kolpingsfamilie Borna) leitete, bildete den Schlusspunkt.
„Nicht zuletzt viele Begegnungen, meist spontan, sorgten dafür, dass das Motto ‚Zusammen wachsen‘ erfahrbar werden konnte“, berichten Sabine und Ernst Eltschkner, die für den Diözesanverband Augsburg an der Wallfahrt teilnahmen.
Rosenthal (Róžant): Zentrale Pilgerstätte der sorbischen Katholiken
Gemeinsam mit der Stiftsbasilika in Wechselburg ist die Gnadenkirche von Rosenthal (Róžant) einer der beiden großen Wallfahrtsorte des Bistums Dresden-Meißen. Hier wird das Gnadenbild der Muttergottes von Rosenthal verehrt, eine Marienstatue aus Lindenholz, geschaffen wohl um 1480, das Maria mit dem Kind zeigt. Eine Besonderheit stellt die Birne dar, die das Jesuskind in den Händen hält. Rosenthal liegt im Dreieck der Städte Kamenz, Hoyerswerda und Bautzen in der sorbischen Oberlausitz. Seit dem 16. Jahrhundert gibt es Wallfahrten zum „Gnadenbild der Heiligen Maria von der Linde“ in Rosenthal.
Quelle: www.bistum-dresden-meissen.de




